Die  Vorlesung  schlägt  mit  dem  Begriff  des  Politikmanagements  die  Verbindung  der  Steuerbarkeit  des politischen Systems mit der Steuerungsfähigkeit politischer Akteure. Die Vorlesung vermittelt die theoretischen  und  begrifflichen  Grundlagen,  insbesondere  die  Unterscheidung  von  Strukturen  (Institutionen, Systemen) und Akteuren für das Handeln von Akteuren. Die Verflechtung von Sach- und Machtfragen im Begriff der Politischen Rationalität wird umfassend erörtert. Die Bezüge formalem und informellen Regierens werden problematisiert. Bei Fragen der politischen Kommunikation wird das strategische Management von Entscheidungsprozessen an der Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft analysiert.

Die Vorlesung führt in das Modul inhaltlich ein. Die Studierenden sind mit den Kernbegriffen der Regierungsforschung  und  des  Politikmanagements  vertraut. Die  Studierenden  lernen  mit Typologien  der  politischen   Systemforschung   und   institutionalistischen Ansätzen   die   strukturellen   Rahmenbedingungen politischen  Handelns kennen. Die  Auseinandersetzung  mit Akteur- und Entscheidungstheorien ermöglicht die  kritische  Einordnung  der  Möglichkeiten  und  Restriktionen  politischen  Handelns.  Die  Studierenden können   die Funktion   und   Bedeutung   politischer  Kommunikation   für   die   Herstellung   verbindlicher Entscheidungen   einschätzen.   Die   Bedeutung   der   erörterten   Konzepte   für   die   Entwicklung   von Handlungsvorschlägen ist  den Studierenden bewusst.